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Auf dem ostbayerischen Jakobsweg von Regensburg ins Altmühltal

Reisetermin: 18.07. - 23.07.2019
Reiseleitung: Elisabeth Graf

1. Tag: Anreise
Morgens individuelle Anreise nach Regensburg. Wir treffen uns gegen 14:00 Uhr in unserem Hotel in Regensburg. Anschließend erkunden wir bei einem Rundgang die Altstadt (1 Nacht).

2. Tag: An der Donau
Am Morgen erreichen wir als Erstes das Schottenkloster mit der romanischen St. Jakobs- und St. Wolfgangskirche. Nach der Besichtigung erhalten wir den Pilgersegen. Anschließend fahren wir mit dem Zug von Regensburg nach Sinzing. Unser Weg führt uns dann über Bermatting und Frauenhäusl zur alten Herzogstadt Kelheim. Bei einer Schifffahrt erleben wir den einzigartigen Donaudurchbruch und erreichen Weltenburg, das Urkloster Bayerns, eingebettet in eine fantastische Kulturlandschaft. Unser Tag klingt im Biergarten der ältesten Klosterbrauerei Deutschlands aus (ca. 20 km / 5,5 Std.), (1 Nacht).

3. Tag: Von Weltenburg nach Altmannstein

Morgens besuchen wir den Gottesdienst des Benediktinerkonvents. Weiter geht es mit der Fähre über die Donau nach Haderfleck zur Hadrianssäule. Wir wandern entlang des Rätischen Limes (UNESCO-Weltkulturerbe)  nach  Altmannstein, romantisch im unteren Schambachtal gelegen. In der Heilig-Kreuz-Kirche befindet sich ein Kruzifix des berühmten Rokoko-Bildhauers Ignaz Günther (ca. 18 km / 5 Std.), (1 Nacht).

4. Tag: Durch die Juralandschaft
Bei der heutigen Wanderung gelangen wir durch die abwechslungsreiche Naturparklandschaft nach Bettbrunn. Die spätbarocke Wallfahrtskirche St. Salvator bezeugt nicht nur das älteste Hostienwunder Bayerns, sondern beherbergt auch die älteste Votivkerze. Durch den schattenspendenden Köschinger Forst gehen wir weiter zu unserem Tagesziel in Stammham. Übernachtung in Schambach (ca. 25 km / 7 Std.), (1 Nacht).

5. Tag: Eichstätt
Über eine alte Römerstraße führt uns unser Weg heute durch Böhmfeld ins Katzental, einem geologisch und botanisch interessanten Trockental des Fränkischen Jura. Beim Römerkastell in Pfünz trifft unser Weg auf die Altmühl, die den Pilger bis in die barocke Bischofsstadt Eichstätt begleitet. Am Rande der mittelalterlichen Stadt befindet sich die besterhaltene Nachbildung eines Heiligen Grabes aus dem Jahre 1160. Wir besichtigen den gotischen Dom, in dem sich die Gebeine des frühmittelalterlichen Pilgers und Bistumsgründers St. Willibald befinden. Anschließend erleben wir bei einer Stadtführung Sehenswürdigkeiten z. B. den Marktplatz, die Spitalbrücke sowie den Residenzplatz (ca. 18 km / 5 Std.), (1 Nacht).

6. Tag: Rückreise
Wir besuchen die barocke Wallfahrtskirche St. Walburg, an deren Pforte seit dem 11. Jh. das Walburgisöl an die Pilger ausgegeben wird. Gegen Mittag erfolgt die individuelle Heimreise.

Preis pro Person: 625,--Euro

Anmeldung und Informationen bei der Diözesan-Pilgerstelle Eichstätt.
Online Anmeldung beim Bayerischen Pilgerbüro unter www.pilgerreisen.de.

Grußwort

Der Pilger geht raus! Durchaus doppeldeutig: Er ist unterwegs in Gottes wunderbarer Schöpfung. Und er geht raus aus sich. Lässt die Verpflichtungen und Zwänge des Alltags für kurze Zeit hinter sich. Läuft sich frei.
(Grußwort von Domvikar Reinhard Kürzinger, Leiter Wallfahrts- und Tourismuspastoral der Diözese Eichstätt)

Kontakt mit der Diözesan-Pilgerstelle Eichstätt

Information, Beratung, Anmeldung:
Diözesan-Pilgerstelle Eichstätt
Marktplatz 4, 85072 Eichstätt
Telefon: 08421/50-690
Telefax: 08421/50-699
pilgerbuero(at)bistum-eichstaett(dot)de